Evangelisches Gymnasium Meiningen ist staatlich anerkannt

Der Stiftungsvorstand gratuliert dem Evangelischen Gymnasium Meiningen zur staatlichen Anerkennung. Seit dem 1. Dezember ist das Gymnasium eine staatlich anerkannte Ersatzschule.

Das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur verleiht der Schule die Anerkennung im vierten Jahr ihres Bestehens. Als staatlich anerkannte Ersatzschule kann das Evangelische Gymnasium Meiningen nun selbstständig Schulabschlüsse an seine Schülerinnen und Schüler vergeben. Im Januar wird die Anerkennungsurkunde in einer Feierstunde an die Schulgemeinschaft übergeben.

Schulleiter Wolfram Pfeiffer sieht in dem bemerkenswert kurzen und erfolgreichen Prüfungsverfahren zur Anerkennung einen Beleg für die guten Lernvoraussetzungen und den guten Unterricht der Schule.

Das 2010 gegründete Evangelische Gymnasium Meiningen versteht sich nicht nur als Bildungseinrichtung, sondern auch als Lebensraum. Das Ganztagskonzept räumt den 178 Schülerinnen und Schülern mehr Zeit für fachliches Arbeiten und die Vertiefung von Lerninhalten ein. Erweiterte Lernangebote im sportlichen, musisch-künstlerischen und sprachlichen Bereich ermöglichen den Kindern am Nachmittag ihren Interessen und Neigungen nachzugehen. Das Evangelische Gymnasium ist offen für alle Kinder unabhängig von konfessioneller Zugehörigkeit.
 
Pressemitteilung der Evangelischen Schulstfitung in Mitteldeutschland

Adventsbacken der Klasse 7b

Am Montag, dem 25. November, trafen sich die Schüler und Schülerinnen der 7b zum gemeinsamen Plätzchenbacken im Georg-Cafe gegenüber dem Müller-Markt. Nach einer kurzen Anleitung durch die nette Bäckerei-Mitarbeiterin konnten alle - mit Schürzen und Nudelholz "bewaffnet" - nach Herzenslust ausrollen, ausstechen, dekorieren, schmücken (und naschen...)! Zum Schluss bekam jeder die eigenen Plätzchen plus eine Weihnachtsmütze mit nach Hause - eine schöne Einstimmung auf den Advent! 

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Raumverteilung Elternsprechtag

Liebe Eltern, 

nachfolgend finden Sie die Raumverteilung für den morgigen Elternsprechtag:

Lehrer

Raum

Herr Arz

Klassenraum 8b, 2. OG, R 305

Frau Bassiner-Müller

Speisesaal, UG, R110

Frau Brandt

Klassenraum 7b, 2. OG, R 303

Frau Gonnermann

Klassenraum 8a, 2. OG , R 304

Frau Gunia

MNT/Physik-Fachraum, 1. OG, R 207

Frau Gütling

Klassenraum 6a, 1. OG, R 208

Frau Henning

Chemieraum, 3. OG, R306

Frau Klein

Klassenraum 7a, 1. OG, R 203

Frau Kulessa

Klassenraum 5a, UG, R 114

Herr Lochner

Lehrerzimmer, 2. OG, R 302

Frau Luge

Klassenraum 6b, 1. OG, 207

Herr Pfeiffer

Schulleitungsbüro, 1. OG, R 202

Frau Schenka

Klassenraum 5b, 2. OG R307

Elternsprechtag am 27.11.2013

Liebe Eltern,

an dieser Stelle möchten wir Sie noch einmal auf unseren Elternsprechtag am 27.11.2013 in der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr hinweisen. 

Um den Ablauf besser organisieren zu können, bitten wir darum, dass Sie sich durch Ihre Kinder auf den in der Schule aushängenden Listen für eine der vorgesehenen Gesprächszeiten eintragen lassen. Aus Kapazitätsgründen ist die Gesprächsdauer am Elternsprechtag auf ca. 10 min begrenzt. Für ggf. notwendige längere Gespräche können neue Termine vereinbart werden.

Mit freundlichen Grüßen

T. Lochner
Stellv. Schulleiter

Neue Weihnachtskarten aus dem Evangelischen Gymnasium

Das Thema bei Frau Henning war "Weihnachten mit Kindern", Frau Gütling hat der Phantasie ihrer Schüler freien Lauf gelassen. Vier neue Motive haben wir aus den vielen guten Arbeiten unserer 6. Klassen ausgesucht.

Insgesamt bieten wir also an:  vier neue und zahlreiche Motive aus den vergangenen Jahren. Bestellen Sie rechtzeitig, damit die Schülerfirma die Karten verbereiten und kommissionieren kann. Das Bestellformular finden Sie spätestens ab dem 22.11.2013 im Internet. Vorausschauend haben wir einige neue Motive schon als Fotos auf der Homepage.  

Wenn Sie möchten, kommen Sie oder Ihre Kinder im Büro der Schule vorbei - dort werden das Bestellformular und dann auch einige Muster vorliegen. Eine Karte kostet 1,50 €. 

Die Schüler der Schülerfirma treffen Sie auch auf dem Kunsthandwerkermarkt im Schloss Elisabethenburg am 07. und 08.12.2013, wo neben dem kompletten Sortiment Weihnachtskarten weitere kleinere Dekorationsartikel angeboten werden, die von den Schülern während der Ganztagsbetreuung aber auch in der Arbeitsgemeinschaft Keramik liebevoll angefertigt wurden wie z.B. Engelchen, Baumschmuck, Sternchen, kleine dekorierten Kerzen......

Schon jetzt freut sich die Schülerfirma (i.G.) auf Ihre Bestellung und auf die bald beginnende Weihnachtszeit.

Kim, Maja, Tom, Julius, Jay, Emma, Sophie, Julia, Luisa und Morris und Frau Pechthold

 

Einmal Essen macht zweimal satt!!

Wir freuen uns am Dienstag, den 12. November 2013 mit 70 Schülerinnen und Schülern eine Suppe für einen guten Zweck als Mittagsmahl einzunehmen.

Wenn in Meiningen der letzte Markttag in diesem Jahr stattfindet, lädt die evangelische Gemeinde zu einer warmen Mahlzeit in die Stadtkirche ein. Dabei werden 1,50€ für die Suppe gezahlt und weitere 1,50€ an die Meininger Tafel gespendet.

Wir wünschen allen einen guten Appetit!

Kuchenbasar am Montag (11.11.)

Am Montag, dem  11.11., führt die Klasse 6b einen Kuchenbasar durch. 

Wann? - 1. Hofpause

Wo? - Speisesaal

Bitte bringt Appetit und etwas Kleingeld mit.

Erntedankgottesdienst

Am 11. Oktober feierten Schüler und Kollegen des Evangelischen Gymnasiums gemeinsam mit Superintendentin Beate Marwede und Pfarrer Michael Wendel in der Stadtkirche Meiningen das Erntedankfest. Die von den Schülern zahlreich mitgebrachten und am Altar niedergelegten Gaben wurden im Anschluss an den Gottesdienst der Meininger Tafel übergeben, die zweimal in der Woche Gemüse, Obst und andere länger haltbare Lebensmittel an bedürftige Meininger Bürger austeilt.

Geschichtsstunde mit Paul Österreicher

Am 20. September erhielten die beiden 8.Klassen des Evangelischen Gymnasiums Meiningen, die ältesten Schüler unserer Schule, eine besondere und gewiss nachhaltige Geschichtsstunde.

Mit seiner Frau Barbara Einhorn besuchte der 1931 geborene Meininger Ehrenbürger Paul Österreicher die 8. Klassen und erzählte von seiner Kindheit in Meiningen, der Judenverfolgung unter dem Nazi-Regime, dem Berufsverbot für den zum Christentum konvertierten Vater, einem angesehenen Kinderarzt, dem Versteck in Berlin, dem Brand der Synagogen, den zerschlagenen Schaufenstern jüdischer Geschäfte und der geglückten Flucht der Familie nach Neuseeland kurz nach der Pogromnacht 1938. Er versetzte sich und die Zuhörer in die Perspektive des Kindes, das damals den Beigeschmack von Abenteuer empfand. Auf Nachfrage einer Schülerin, die in der Nähe eines „Stolpersteins“ wohnt, berichtete er aber auch vom Schicksal seiner Großmutter, die sich 1942 der Deportation in die Vernichtungslager mutig durch Freitod entzog.

Paul Österreicher beschrieb ebenso intensiv seine Schulzeit in Neuseeland, bei der er zunächst als einziger Deutscher und Kind einer „Feindfamilie“ in seiner Klasse ausgegrenzt und über den Pausenhof gehetzt wurde („Jagt den Hunnen“), dann aber Freundschaft fürs Leben fand. Sein weiterer Lebensweg klingt an, das Studium der Politik und Theologie, der Beruf als anglikanischer Geistlicher, das spätere Leben in England. Auch die Biographie seiner Frau kommt zur Sprache, deren Familie ebenfalls in Neuseeland Zuflucht fand und die ebenfalls später nach England ging. Beide engagierten sich in der Friedensbewegung und lernten sich kennen, als sie aufgrund ihres Reisekontaktes zu der DDR-Gruppe „Frauen für den Frieden“ 1984 im berüchtigten Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen inhaftiert war und er sie als britischer Vorsitzender von Amnesty International herausholte.

Gespannt und mit erstaunlicher Aufmerksamkeit hörten die Schülerinnen und Schüler zu. Neben Rückfragen zu einzelnen Lebensstationen rückten sie zwei Aspekte ins Zentrum: Wie war Paul Österreichers Haltung zu den Deutschen nach dem Holocaust? Wäre nicht Abscheu und Hass das Natürliche gewesen? Und: Welche Lehre oder Erkenntnis könne er den heutigen Jugendlichen mit auf den Weg geben? In seiner Antwort verwies der Gast auf seine Grundhaltung als Christ und auf die Notwendigkeit von Verzeihung und Neuanfang, auch auf die Änderung der deutschen Mentalität nach 1945, den Generationswandel. Die einprägsame Botschaft des Ehepaars am Schluss lautete: Menschen, die ausgegrenzt oder unbeliebt sind, sich freundschaftlich zu nähern; Menschen, die verfolgt sind, aufzunehmen.

König David tanzt Charleston

Mittlerweile hat es sich zu einer schönen Tradition entwickelt, dass der Schulchor des EVG alljährlich ein Kindermusical einstudiert und gemeinsam mit anderen Kinderchören des Kirchenkreises unter der Leitung von Kreiskantor Sebastian Fuhrmann in der Meininger Stadtkirche (15.9.) zur Aufführung bringt. In diesem Jahr verschlug es das Publikum in die Zeiten von König David und konnte im gleichnamigen Musical von Thomas Riegler szenisch-musikalisch an Davids Karriere – vom musikbegeisterten Hirtenjungen zum König über das Volk Israel – teilhaben. Die markanten Stationen des Königs, dem noch heute viele unserer Psalmen zugeschrieben werden, wurden dabei musikalisch stilistisch weit gefasst: Ob nun das Aufschreiten des martialischen Philisterchores, aus dessen Reihen der unglückliche Riese Goliath dem geschickten David begegnet, der sanft-betörende Gesang von Bathseba, die Davids Moral aus dem Gleichgewicht bringt, oder die jubelnden und swingenden Lobchöre, zu deren Tönen sich David ein Tänzchen nicht verkneifen kann – die musikalische Bandbreite war außerordentlich abwechslungsreich gefasst und erinnerte gelegentlich an den Schwung aus Webbers Jesus Christ Superstar. Sowohl der Chor, die Solisten als auch das professionelle Instrumentalensemble konnten das Publikum mitreißen, und auch dem Komponisten, der der Aufführung in Meiningen beiwohnte, war die Freude an der gelungenen Darstellung anzusehen. Zahlreiche Chorproben, intensive Probenarbeit am jährlichen Probenwochenende (dieses Mal in Schafhausen) und viele unsichtbare helfenden Hände waren auch in diesem Jahr wieder notwendig, um ein solch überzeugendes Ergebnis zu liefern. Die Mühe hat sich für alle Beteiligten gelohnt, und während die jungen Darsteller noch ihren Erfolg feiern, steht das nächste Musical bereits in den Startlöchern und bietet den neuen fünften Klassen Gelegenheit, im nächsten Jahr nicht nur Zuschauer zu sein, sondern selbst auf der Bühne zu stehen.

 
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